Entdecken Sie mit uns ein faszinierendes Mosaik aus gegensätzlichen Naturlandschaften und Volkskulturen: Ecuador, eines der kontrastreichsten Länder unserer Erde. In den schmucken Städten Quito und Cuenca fühlen Sie sich in die spanische Kolonialzeit zurückversetzt. Sie entspannen in herrlich gelegenen Thermen, umgeben von üppig wucherndem Nebelwald. Am Rande des riesigen Amazonas-Regenwaldes entdecken Sie mit tropischer Vegetation überwucherte Canyons und wandern zu tosenden Wasserfällen. In den Anden erleben Sie eine eindrucksvolle Zugfahrt, besuchen indigene Dorfgemeinschaften und deren bunte Märkte, wandern am Fusse schneebedeckter Vulkane durch einsame Gebirgslandschaften und studieren alte Inkastätten. Schliesslich fahren Sie durch Bananen- und Kakaoplantagen in die pulsierende tropische Hafenstadt Guayaquil. Im Mündungsbereich des R?o Guayas unternehmen Sie eine Bootsfahrt durch das einzigartige ökosystem der Mangroven und lernen dessen vielfältige Fauna kennen. Zum Abschluss können Sie noch ein erfrischendes Bad im Pazifik nehmen.
Verlängern Sie Ihre Reise an der ecuadorianischen Pazifikküste und erkunden Sie die Ruta del Sol mit Ihren kleinen und urigen Fischerdörfern, kilometerlangen, einsamen Stränden, tropischen Trocken- und Regenwäldern sowie dem einmaligen Tierparadies Isla de la Plata. Von Mitte Juni bis Ende September kommen auch die Buckelwale vor die Küste Ecuadors, ein wahrlich beeindruckendes Naturschauspiel.
Tag 1 (FR): Ankunft in Quito
Transfer in ein komfortables Hotel im Stadtviertel La Mariscal, dem Zentrum des modernen Quito.
Tag 2 (SA): Das koloniale Quito: Weltkulturerbe

Die Hauptstadt Ecuadors liegt auf 2.850 m Höhe am Fusse des Vulkans Pichincha, eingebettet in ein grünes Andental. Quito, eine der ältesten Städte Südamerikas, ist zugleich eine der wenigen Städte, die zahlreiche Baudenkmäler und unermessliche Kunstschätze der spanischen Kolonialzeit bewahren konnte. Die Altstadt wurde von der UNESCO 1978 unter Weltdenkmalschutz gestellt. Sie unternehmen einen ausführlichen Rundgung durch das koloniale Zentrum von Quito und besichtigen die bedeutendsten Kirchen, zivilen Bauten und Plätze. Abschliessend fahren Sie auf den Aussichtshügel Panecillo und geniessen einen überwältigenden Blick über die langgezogene Stadt und die umliegenden, zum Teil schneebedeckten Vulkane. Am Nachmittag und/oder Abend haben Sie die Möglichkeit an optionalen Ausflügen teilzunehmen. (Mitte der Welt, Seilbahn auf den Pichincha, Archäologisches Museum, City by Night)
Tag 3 (SO): über die östliche Kordillere in die Thermen von Papallacta

Heute verlassen Sie die Hauptstadt Ecuadors und erreichen nach kurzer Fahrt und überquerung eines 4.000 m hohen Gebirgspasses, die herrliche Therme Papallacta, welche auf 3.300 m in bizarrer grüner Berglandschaft liegt. Bei schönem Wetter zeigt sich der schneebedeckte Vulkan Antisana (5.753 m). Sie unternehmen eine kurze Wanderung durch die mystische Landschaft entlang des wildromantischen Gebirgsbaches Rio Papallacta. Mit Orchideen, Bromelien, Moosen und Flechten überwucherte Bäume säumen den Weg. Den Tag können Sie im komfortablen Spa des Thermenhotels ausklingen lassen.
Tag 4 (MO): Der Vulkan Cotopaxi, ein Koloss aus Feuer und Eis

Heute brechen Sie schon sehr früh auf, um genügend Zeit für die atemberaubende Hochgebirgslandschaft des Nationalparks Cotopaxi zu haben. Der ebenmässige, schneebedeckte Kegel des aktiven Vulkans Cotopaxi thront majestätisch über der Hochebene von Limpiopungo. Mit dem Fahrzeug erreichen Sie auf einer Höhe von 4.500 m eine bizarre und karge Lava-Landschaft. Von dort besteht die Möglichkeit, zur Jos? Ribas Schutzhütte auf 4.800 m aufzusteigen. Nahe der Schutzhütte liegt ein beeindruckender Gletscherabbruch. Am Fu?e des Vulkans lernen Sie bei einer kurzen Wanderung die vielfältige Flora der Hochanden kennen. Am Nachmittag Weiterfahrt in die Umgebung von Ba?os, von wo Sie einen schoenen Blick auf den aktiven Vulkan Tungurahua haben werden. Abendessen eingeschlossen.
Tag 5 (DI): Das tropische Pastaza-Tal: Eingangstor Amazoniens

Durch grüne Berglandschaft und mit Blick auf den aktiven Vulkan Tungurahua (5.023 m) geht es weiter in das touristische Städtchen Ba?os. Danach Weiterfahrt durch das spektakuläre Pastaza-Tal entlang der Strasse der Wasserfälle und Orchideen. In Rio Verde wandern Sie zum tosenden Wasserfall Pail?n del Diablo. Am späten Nachmittag Ankunft in der tropischen Kleinstadt Puyo. Mit etwas Wetterglück sehen Sie den schneebedeckten und häufig rauchenden Vulkan Sangay (5.230 m), der sich über der üppig mit Regenwald bewachsenen Hügellandschaft Amazoniens erhebt.
Tag 6 (MI): Die rauhe Schönheit und Einsamkeit des Nationalpark Sangay
Weiter geht es durch hügeliges Regenwaldgebiet in die Kleinstadt Macas. Unterwegs überqueren Sie den R?o Pastaza, einen der grössten Amazonas-Quellflüsse, die auf ecuadorianischem Gebiet entspringen. Durch den Nationalpark Sangay, Weltnaturerbe der UNESCO, fahren Sie durch urwüchsige Naturlandschaften und zahlreiche Klima- und Vegetationszonen wieder ins Hochland der Anden, vorbei an den herrlichen Bergseen von Atillo. Abends erreichen Sie das kleine Städtchen Guamote. Sie übernachten zweimal in einem von der lokalen Indigena-Gemeinschaft betriebenen einfachen jedoch sehr sauberen Gästehaus. Abendessen eingeschlossen.
Tag 7 (DO): Markt von Guamote: Begegnung mit dem indigenen Ecuador

Jeden Donnerstag verwandelt sich das kleine Städtchen Guamote in einen riesigen farbenprächtigen Markt. Tausende mit bunten Trachten bekleidete Indigenas kommen aus den umliegenden Bergdörfern, um ihre Produkte anzubieten und sich selbst mit den lebensnotwendigen Gütern einzudecken. Besonders beeindruckend sind auch die Klein- und Grossviehmärkte. Nachmittags haben Sie die Möglichkeit, an verschiedenen optionalen Ausflügen teilzunehmen, die von der lokalen Bevölkerung organisiert werden. Besuch einer Ind?gena-Gemeinschaft im Bergland um Guamote, eine Reittour, oder ein Ausflug zum Chimborazo (6.310 m), dem höchsten Berg Ecuadors. Abendessen eingeschlossen.
Tag 8 (FR): Eisenbahn-Abenteuer und auf den Spuren der Inkas nach Ingapirca

Frühmorgens beginnt die wohl abenteuerlichste Eisenbahnfahrt Südamerikas. Die Reise geht zunächst durch malerische andine Kulturlandschaften und kleine Dörfer bis nach Alaus?. Von dort führt die Strecke durch ein enges trockenes Tal Richtung Tiefland. An der Teufelsnase (Nariz del Diablo) werden mehrere hundert Höhenmeter im Zick-Zack überwunden. Weiter geht die Reise mit dem Bus durch schöne Gebirgslandschaften nach Ingapirca, wo Sie die grö?te Inkastätte Ecuadors besichtigen werden. Ein ausführlicher Rundgang durch die schöne Tempel- und Festungsanlage steht auf dem Programm. Sie erfahren viel über die Kultur der Inkas und deren Vorfahren, die Ca?aris. Am späten Nachmittag erreichen Sie Cuenca. Sie übernachten zweimal sehr komfortabel inmitten der schönen Altstadt.
Tag 9 (SA): Cuenca, die Schöne

Heute lernen Sie die schöne und überschaubare Kolonialstadt Cuenca kennen, die 1999 von der UNESCO unter Weltdenkmalschutz gestellt wurde. Die Uferpromenade entlang des Rio Tomebamba, die imposante Kathedrale und der tägliche Markt sind einige der Höhepunkte des Rundgangs. Weiters besuchen Sie eine Panama-Hut-Fabrik, wo Sie erfahren, wie diese feinsten Strohhüte der Welt hergestellt werden. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um durch die schöne Stadt zu bummeln und weitere Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust zu entdecken.
Tag 10 (SO): Durch ein Mosaik von Landschaften ins tropische Guayaquil

Morgens fahren Sie durch die Bergseen-Region des Nationalparks Cajas. Sie überqueren auf fast 4.200 m Seehöhe die westlichste Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik und erreichen in einer atemberaubenden Fahrt durch fast alle Klima- und Vegetationszonen des Landes bald das tropische Tiefland der Pazifikküste. Durch ausgedehnte Kakao-, Bananen-, Reis-, und Zuckerrohrplantagen geht es weiter in die pulsierende Metropole Guayaquil: die grösste Stadt des Landes. Das Zentrum von Guayaquil lässt sich am besten zu Fu? entdecken. Sie bestaunen die exotischen Leguane im Parque Bol?var, spazieren entlang der neu gestalteten Uferpromenade zum historischen Viertel Las Pe?as und genie?en den Panoramablick vom Hügel Santa Ana auf die pulsierende Stadt, den trägen R?o Guayas und den grünen Mangrovengürtel. Sie besuchen auch das topmoderne Anthropologische Museum Guayaquils, das uns einen guten Einblick in die Geschichte der frühen Hochkulturen Ecuadors gibt. Abends unternehmen Sie eine beschauliche Schiffahrt auf dem R?o Guayas und geniessen die Skyline der Wirtschaftsmetropole Ecuadors. Sie übernachten zweimal in einem zentral gelegenen Komfort-Hotel.
Tag 11 (MO): Guayas Delta: Mangroven, Delfine und Fregattvögel

Morgens Fahrt in das mit in Mangrovenwäldern gelegene kleine Fischerdörfchen Puerto El Morro. Sie unternehmen eine Bootsfahrt durch die Brackwasserkanäle der Mangroven und können zahlreiche Vogelarten (Reiher, Ibisse, Löffler, Pelikane, Kormorane etc.) beobachten. Unterwegs treffen Sie sehr wahrscheinlich auch auf Delphine. Schliesslich erreichen Sie eine kleine Insel im breiten R?o Guayas, wo Sie durch eine riesige Kolonie von Prachtfregatt-Vögeln wandern. Rückfahrt nach Puerto El Morro und Weiterfahrt nach Playas. Gelegenheit frische Meeresfrüchte zu essen, und ein Bad im Pazifik zu nehmen. Rückfahrt nach Guayaquil. Abends lassen Sie bei einem gemeinsamen Abschiedsessen nochmals die überwältigenden Eindrücke dieser Reise durch das wohl vielfältigste Land der Erde Revue passieren. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken: geniessen Sie doch noch vier gemütliche Tage an der Pazifikküste.
Tag 12 (DI): Transfer zum Flughafen oder Beginn der Verlängerung
Eingeschlossene Leistungen: Privater Transport inklusiver aller Transfers, qualifizierte deutsch sprechende lokale Reiseleitung, übernachtung mit Frühstück, in den Städten in ausgewählten Komfort-Hotels, auf dem Lande in sehr gepflegten Resorts, Haciendas oder Pensionen, zweimal in einem einfachen jedoch sehr sauberen Gästehaus, Eintrittsgebühr in den Spa-Bereich des Thermenhotels von Papallacta (USD 18), sämtliche Eintrittsgebühren in Nationalparks, Kirchen etc. (insgesamt ca. USD 50), Zugfahrt über die Teufelsnase, abendliche Schiffahrt auf dem R?o Guayas, sowie Bootsausflug im Guayas Delta, insgesamt vier Abendessen einschliesslich des Abschiedsessens.
Anmerkung: Reiseleitung wechselt bei den Zubucherreisen (nicht bei den Privatreisen) bis 4 Teilnehmern in Guamote. Reiseleiter 1 verlässt die Gruppe am Abend des 6.Tages, Reiseleiter 2 kommt am Morgen des 8.Tages. Am 7. Tag besuchen die Gäste den Markt auf eigene Faust, die optionalen Ausflüge werden vom Gästehaus mit englisch/spanischsprachiger Führung veranstaltet.
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